THE CHARGING SOLUTION

Unsere Mission: Wir werden die Mobilitätswende mit der Entwicklung einer innovativen Ladelösung für Elektroautos aktiv mitgestalten. Mit über 30 Jahren Erfahrung und Expertise in der Forschung, Entwicklung und Produktion von Elektronik-Komponenten für E-Fahrzeuge sind wir für diese Aufgabe bereit!

CHARGING FOR A BETTER TOMORROW
Die Zukunft fährt elektrisch!

Fest installierte Wallbox oder mobile Ladestation? Beides!
Wir haben uns das Ziel gesetzt, eine universelle Ladelösung zu entwickeln, die E-Autofahrern maximale Flexibilität beim Laden ihres Fahrzeugs bietet.

Das Konzept unserer Ladelösung geht vollständig auf die aktuellen Bedürfnisse der E-Autofahrer ein und hat alle Vorteile einer fest installierten Wallbox und eines mobilen Ladegerätes in einem.

Der Besitzer einer PANTABOX muss sich nicht beim Kauf auf einen festen Leistungsumfang festlegen. Unsere Ladelösung ist ein sehr flexibles Produkt und lässt sich verschiedenen Gegebenheiten und den persönlichen Bedürfnissen anpassen.

Schließe dich unserer Mission an!

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[2-in-1 Konzept: Die mobile Wallbox] 

Der Mobilteil der PANTABOX lässt sich mit nur einem Handgriff aus der Dockingstation entnehmen. Die Bedienung erfolgt intuitiv und es sind keine Werkzeuge oder besonderer Kraftaufwand erforderlich.

Die Entnahme aus der Dockingstation geht sehr schnell und spielend einfach.

[Spontan zu einem Roadtrip starten? Kein Problem.] 

Noch schnell die passenden Adapter einpacken und es kann losgehen!

Das Mobilteil der PANTABOX verfügt fahrzeugseitig über einen Typ-2 Stecker mit fünf Metern Leitungslänge.

Für den Anschluss an eine Stromquelle (CEE und alle gängigen Haushaltssteckdosen) stehen insgesamt sieben verschiedene Adapter für das europaweite Laden zur Auswahl.


[Robust, leicht, kompakt] 

Das Mobilteil der PANTABOX ist wasser- und staubdicht nach IP67 und bietet mit seiner robusten Bauweise eine Überfahrsicherheit bis 1.100 kg Radlast.

Dabei ist unsere mobile Wallbox besonders leicht. Ohne Kabel beträgt das Gewicht nur ca. 2,7 kg.

Die kompakten Abmessungen machen das platzsparende Verstauen im Auto unterwegs besonders einfach.

[Sicherheit und Zugriffschutz] 

Die PANTABOX bietet verschiede Features zum Schutz gegen Diebstahl und unerlaubte Zugriffe.

So lässt sich beispielsweise eine automatische Verrieglung zwischen Mobilteil und Dockingstation aktivieren.

Um unautorisiertes Laden zu verhindern, können zusätzliche RFID Key Cards angelernt werden oder per optionaler Zusatzleistung das Mobilteil gesperrt werden.

[Der Mehrwert der Dockingstation] 

Die Dockingstation lässt sich durch eine Elektrofachkraft schnell und einfach in wenigen Schritten installieren. Die netzseitige Stromleitung kann von oben oder verdeckt von hinten in das Gehäuse geführt werden.  Das nötige Montagematerial ist im Lieferumfang enthalten.

Durch die super-kompakten Abmessungen findet sich für die PANTABOX auch bei begrenzten Platzverhältnissen eine geeignete Stelle für eine aufgeräumte Platzierung.

[Flexibler Leistungsumfang, individuelle Nutzungsmöglichkeiten] 

Ob als Plug-and-play-Lösung oder speziell angepasst an die eigenen Bedürfnisse: Die PANTABOX bietet immer den richtigen Leistungsumfang.

Du kannst später entscheiden, ob du noch weitere Features per App nachkaufen möchtest, oder ob dir die umfangreichen Basisfeatures ausreichen.

Steuerung der PANTABOX per App

Wenn einfach anstecken und laden dir nicht genug ist, kann die PANTABOX mit der kostenfreien App (für iOS und Android erhältlich) gesteuert und konfiguriert werden. Die Ladevorgänge lassen sich starten, stoppen oder pausieren und die Stromstärke lässt sich in 1A-Schritten anpassen. Auch die Start- und Endzeit sowie die Ladedauer sind einstellbar.

Mit der App bestimmst du, ob der Ladevorgang direkt nach dem Einstecken, zeitgesteuert oder bei PV-Überschuss beginnt. Wenn ein Zugriffsschutz benötigt wird, entscheidest du individuell, ob du die PANTABOX mit der App, einer RFID-Karte oder mit der Keyless Charge-Funktion aktivierst.

Wir halten deine PANTABOX mit Firmware-Updates immer auf dem neusten Stand und passen uns flexibel deinem Bedarf an. Heute nur eine mobile Ladelösung - Morgen die PANTABOX inkl. Zugriffsschutz, PV-geführtem Laden und Lastmanagement. Mit der PANTABOX-App können kostenpflichtige Funktionen auch erst später einfach aktiviert werden.

Begleite die Mission und verpasse keinen Meilenstein.

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Mythen der Elektromobilität

Zu teuer, zu wenig Reichweite, zu umständlich! Wir räumen mit den größten Mythen auf und zeigen dir, wie sinnvoll Elektroautos sind.

Der CO2-Fußabdruck von Elektroautos ist zu groß. Elektroautos haben keinen Umweltvorteil gegenüber Verbrennerfahrzeugen.

Zunächst einmal stoßen Elektroautos lokal kein CO2 aus: Die Umwandlung der in den Akkus mitgeführten elektrischen Energie in die Bewegungsenergie der Reifen ist abgasfrei. Bei der Herstellung von Elektroautos entstehen jedoch zunächst deutlich mehr Treibhausgase als bei Verbrenner-Fahrzeugen, da für die Produktion der Batteriezellen und die Gewinnung der Ausgangsmaterialien zusätzliche Energie benötigt wird. Mehrere Studien bestätigen aber bereits heute, dass das Elektroauto diesen Klima-Nachteil locker ausgleicht. So stellt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in seiner Studie „Wie umweltfreundlich sind Elektroautos? Eine ganzheitliche Bilanz“ gleich zu Beginn klar, dass „Elektroautos schon mit dem aktuellen deutschen Strommix deutlich klimafreundlicher als Verbrennerfahrzeuge fahren“. Die Faktenlage ist eindeutig: „Ein elektrischer Kompaktwagen emittiert in Europa bereits heute 66 bis 69 Prozent weniger Treibhausgase als ein vergleichbares neues Benzinfahrzeug.“ lautet das Ergebniss einer Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT).

Fakt: Elektroautos emittieren bereits heute wesentlich weniger CO2 als Verbrenner und werden in der Zukunft immer klimafreundlicher, je mehr Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird.

Elektroautos entzünden sich leicht und sind daher brandgefährlich.

Dass Elektroautos angeblich jederzeit und ohne Grund leicht in Brand geraten können, wird in der Öffentlichkeit mit den Akkusystemen in Verbindung gebracht. Die Frage ist nun, ob bei Elektroautos öfter ein Brand zu verzeichnen ist als bei Fahrzeugen mit konventionellen Benzin- oder Dieselmotoren. Denn immerhin führen konventionelle Verbrennerautos erhebliche Mengen leicht entzündlichen Treibstoffs mit sich, während Akkus ja letztlich Feststoffsysteme sind. Die statistischen Zahlen sprechen für sich. Nach Erhebung der amerikanischen Autobahnfeuerwehr entzünden sich Elektroautos zumeist nach Unfällen und sehr selten durch spontane Selbstentzündung. Verzeichnet wurden zwei Brände pro eine Milliarde gefahrener Kilometer. Bei Diesel- bzw. Benzinfahrzeugen waren es 90, also 45 mal so viele.

Auch die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren und des Deutschen Feuerwehrverbandes halten in ihren Empfehlungen zur „Risikoeinschätzung Lithium-Ionen Speichermedien“ fest, dass sich Elektroautos hinsichtlich der Gefährdungsbeurteilung nicht von Verbrennerfahrzeugen unterscheiden. Experimente der Feuerwehren haben gezeigt, dass die Brandintensität nicht von der Antriebsart abhängt, sondern mit den verbauten Materialien (vor allem Kunststoffe) zusammenhängt.

Fakt: Elektroautos entzünden sich wesentlich seltener als Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb.

Elektroautos sind in der Anschaffung zu teuer.

Richtig ist: Elektroautos kosten bei der Anschaffung mehr Geld als vergleichbare Fahrzeuge mit konventionellem Antrieb – vergleichbar in Bezug auf Größe, Komfort, Ausstattung usw. Um die Wirtschaftlichkeit eines Fahrzeugkaufs zu beurteilen, müssen allerdings weitere Kostenfaktoren herangezogen werden: Kosten für Treibstoff bzw. Energie, Wartung (z.B. regelmäßiger Ölwechsel bei Verbrennerfahrzeugen), Versicherung oder Verschleißteile (z.B. Bremsen). In allen diesen Punkten, die über den gesamten Lebenszyklus eines Autos in den 10 Jahren nach der Erstzulassung anfallen, schneiden E-Autos wesentlich besser ab. Schon heute sind daher E-Fahrzeuge nach etwa 8 Jahren Nutzung günstiger als vergleichbare Verbrenner. Dieser Wert wird durch die hohe staatliche Förderung noch besser und wird sich weiter verbessern: Wenn die Hersteller große Stückzahlen produzieren, kommen die sogenannten Skalierungseffekte zum Tragen. Außerdem werden die Akkus, ein großer Kostenfaktor, durch technologischen Fortschritt immer günstiger.

Fakt: Ein E-Auto ist unter Betrachtung aller Kosten im gesamten Lebenszyklus schon heute günstiger als ein Fahrzeug mit einem konventionellen Antrieb.

E-Autos sind eine Gefahr für Fußgänger, weil sie so leise sind.

Richtig ist: Elektroautos erzeugen nur durch das Rollen der Räder Geräusche, der Motor an sich ist lautlos. Allerdings ist etwa ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h das Rollgeräusch so laut, dass man das Auto problemlos hören kann. Trotzdem besteht bei langsamen Geschwindigkeiten eine gewisse Gefahr. Deshalb hat die EU eine Verordnung erlassen, die einen Warnton unter 20 km/h vorschreiben, in den USA sind 30 km/h die Grenze. Ab dem 1. Juli 2021 müssen alle neu zugelassenen Fahrzeuge über ein Acoustic Vehicle Alerting System (AVAS) verfügen.

Fakt: Elektroautos sind sehr leise, wenn sie langsamer als 20 km/h fahren. Deshalb müssen sie über einen Warnton in diesem Geschwindigkeitsbereich verfügen.

Das E-Auto kann nur kurze Distanzen fahren.

Das Reichweiten-Problem ist längst gelöst: Mit den neuen Elektroautos sind inzwischen Reichweiten von bis zu 550 Kilometern möglich. Auch die Lade-Infrastruktur wird – gerade an Autobahnen und Fernstraßen – immer besser. Deutschlandweit gibt es heute schon rund 2.000 öffentliche Schnellladepunkte, an denen das E-Auto binnen weniger Minuten aufgeladen werden kann. Darüber hinaus bauen Anbieter wie EnBW, Ionity & Tesla ihr Netz an High Power Charger (HPC) entlang der Autobahnen immer weiter aus.

Fakt: Mit einem Elektroauto jenseits der Kleinwagenmodelle lassen sich Fernfahrten problemlos organisieren. Es ist aber sicher sinnvoll, sich im Voraus über Ladestationen auf dem Weg schlau zu machen.

Elektroauto Lexikon - die wichtigsten Begriffe mit Definition



Zum Lexikon

Die häufigsten Fragen zum E-Auto
Unser E-Mobiltäts FAQ liefert Fragen und Antworten zu den Themen Elektroauto und Ladeinfrastruktur.

Ist das Stromnetz den E-Autos gewachsen? Können die Netze den Ladebedarf verkraften oder drohen Blackouts?

Die verfügbaren Strommengen in Deutschland reichen in den nächsten Jahren für E-Fahrzeuge aus und sind auch für den weiteren Ausbau der E-Mobilität kein Hindernis. 2030 sollen Prognosen und dem Wunsch der Bundesregierung zufolge circa sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein. Hierdurch erhöht sich die Stromnachfrage bis 2030 nur um moderate 3 bis 4,5 Prozent. Wären alle der 45 Millionen Pkw in Deutschland Elektroautos, dann stiege die Stromnachfrage maximal um 20 Prozent. 

 Zwar wird es in den Verteilnetzen an der ein oder anderen Stelle Anpassungen und Mehrinvestitionen geben müssen — diese halten sich allerdings in einem überschaubaren Rahmen. Einer Studie von Agora Energiewende zufolge finanziert die Elektromobilität durch ihren Strombedarf und die daraus resultierenden Mehreinnahmen für die Energieunternehmen sogar den Verteilnetzausbau bis 2050. 

 Die Netze des Energieversorgers E.ON in Deutschland sind jedenfalls bereit für eine Umstellung auf elektrische Pkw, sogar für eine komplette Elektrifizierung der Fahrzeugflotte, wie das Unternehmen mitteilt. Hierfür sei bei E.ON ein Investitionsbedarf von insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro notwendig, etwa für die Erneuerung von Ortsnetzstationen oder den Bau neuer Leitungen. Zum Vergleich: Aktuell investiert E.ON pro Jahr rund 1 Milliarde Euro in die deutschen Netze.

Wenn die E-Auto Fahrer in gewissen Stoßzeiten (Feierabend) das öffentliche Stromnetz nutzen (nicht eigenproduzierten Strom durch Photovoltaik) überlastet das nicht das ohnehin öfters am Limit laufende Stromnetz?  

Dies ist tatsächlich ein relevanter Punkt. Laden viele Fahrzeuge gleichzeitig im selben Netzabschnitt, kann dieser sehr stark belastet werden und kommt vielleicht an seine Grenze. Steigt der Leistungsbedarf über die Belastungsgrenze des Netzabschnitts, schaltet sich der Abschnitt vorsorglich ab, um Schäden zu vermeiden – es wird in der gesamten Straße dunkel. 

Die Netzbetreiber haben aber dafür bereits Lösungen parat. So will zum Beispiel ENBW: „..früh Hotspots identifizieren, bei denen akute Überlastungen drohen. Dazu soll vornehmlich intelligente Sensorik installiert werden, um die Auslastung des Stromnetzes zu überwachen und im Bedarfsfall gezielt reagieren zu können.“ 

Unabdingbar ist zudem, dass netzdienliches Laden zum Standard wird. Gesteuertes Laden, also die zeitliche Verschiebung und Staffelung von Ladevorgängen, ermöglicht die gezielte Stromversorgung von E-Auto-Akkus zu Zeiten von Stromüberschuss, etwa am frühen Nachmittag oder nachts. Das ist mit geringem Aufwand umzusetzen, da Pkws in Deutschland ohnehin zu 97 Prozent ihrer Zeit stehen und ein Großteil der Ladevorgänge zu Hause und am Arbeitsplatz erfolgen.

E-Auto nach einer Überschwemmung: Besteht die Gefahr eines Stromschlags? Wie viel Hochwasser verträgt ein Elektroauto?

Durch zahlreiche Absicherungen des Hochvolt-Systems besteht im Wasser kein erhöhtes Stromschlagrisiko. Selbst für den „äußerst unwahrscheinlichen Fall“, dass sich ein Hochvolt-Kabel löst und mit der Karosserie in Kontakt kommt, besteht für eine Person, die die Karosserie anfasst, keine Gefahr.

Die Einsatzfähigkeit und Sicherheit von Elektroautos bei Hochwasser unterscheidet sich nicht von der eines Autos mit Verbrennungsmotor.

Im Zweifel sind E-Fahrzeuge sogar im Vorteil. Für Verbrenner gilt: „Solange der Motor mit ausreichend Luft versorgt wird, läuft er weiter. Die Abgase strömen weiterhin über den Auspuff nach außen und verhindern so den Wassereintritt. Die Luftansaugung befindet sich in der Regel knapp unterhalb der Motorhaube im Kühlergrill, so dass der Verbrennungsmotor nur bis zu einer gewissen Wassertiefe mit Luft versorgt werden kann.“ Wenn Wasser in die Brennkammer des Motors gelingt, kann keine Verbrennung mehr stattfinden und der Motor geht aus. Bei E-Fahrzeugen dagegen sind Hochvoltbatterie und Elektromotor als wasserdichte Systeme gekapselt und benötigen keine Luft für die Fortbewegung.

Wie sieht die Batterie der Zukunft aus?

Die Batterie ist das entscheidende Bauteil eines E-Autos. Sie beeinflusst maßgeblich Reichweite und Preise elektrischer Fahrzeuge. Die Entwicklungen in der Batterietechnologie sind dabei hochdynamisch. Die wichtigsten Anforderungen an die Batterie eines Elektroautos sind hohe Energie- und Leistungsdichte (wichtig für die Fahrleistungen) sowie Sicherheit und Funktionsfähigkeit.

Aktuell konzentrieren sich viele Fahrzeughersteller und Zulieferer auf die Lithium-Ionen-Batterie, da diese die Anforderungen am besten erfüllt und zudem noch Entwicklungspotenzial hat. Lithium-Ionen-Batterien (LIB) zeichnen sich außerdem durch hohe Zyklenfestigkeit (Ladung/Entladung) aus.

Ein Team aus Batterieforschern unter Federführung der WWU Münster kommt in einer vergleichenden Studie zur Serienfertigung von Lithium-Ionen-Batterien und Alternativtechnologien zu dem Schluss, dass die aktuell etablierte Lithium-Ionen-Batterie den Markt wiederaufladbarer Hochenergiebatterien mittelfristig dominieren wird. Alternative Batterietechnologien, insbesondere Feststoffbatterien, aber auch Lithium-Schwefel- oder Lithium-Luft-Batterien, würden zwar intensiv erforscht, so die Forscher aus Münster, jedoch noch nicht industriell in Großserie produziert. Ausgehend von zahlreichen aktuell entstehenden Produktionskapazitäten für LIB, würde eine Umstellung auf sogenannte Post-Lithium-Ionen-Batterien (PLIB) mit neuen Prozesstechnologien, Fertigungsumgebungen sowie Kompetenzen einhergehen und erfordere deshalb Milliardeninvestitionen.

Wird es für zukünftige Batterien umweltfreundlichere Materialien als Lithium geben?

Die Förderung des Alkalimetalls Lithiums ist aus ökologischer Sicht umstritten, zudem drohen Engpässe. Umweltpolitisch betrachtet liegt der größte Kritikpunkt bei der Gewinnung der Rohmaterialien in einem vermuteten Zusammenhang mit Trockenheit und Dürre in einem der größten und wichtigsten Abbaugebiete für Lithium weltweit: der Salzwüste, Salar de Atacama, in Chile. Um Lithium aus Salzseen zu gewinnen, wie es etwa in Südamerika betrieben wird, muss Salzlauge (Sole, Hauptbestandteil ist Wasser) aus der Erde gepumpt und verdunstet werden. Das kann den Grundwasserspiegel senken, falls zu viel Sole entnommen wird.

Es gibt aber auch alternative Abbaumethoden, so wird in Australien (größte Lithium-Exporteur der Welt) der Lithium aus dem Erzbergbau gewonnen. Der Bergbau ist zwar kostenintensiver als die Förderung aus Salzseen, aber die kurzen Transportwege zu den chinesischen Produktionsstätten machen den Nachteil mehr als wett. Das Recycling von Lithium spielt in diesem Zusammenhang natürlich auch eine wesentliche Rolle. Lithium-Ionen-Akkus bestehen teilweise aus hoch giftigen Komponenten. Die Entsorgung muss umweltpolitisch betrachtet, aber auch aus gesundheitlichen Aspekten, zu einem Recycling-Vorgang führen. Es wurden hierzu auch bereits komplexe Recycling-Systeme geschaffen.

Ob durch verstärktes Recycling, durch den Einsatz nachhaltiger Materialien oder verbesserte Produktionsprozesse; derzeit wird vielerorts daran gearbeitet, die Umweltbilanz von Batterien für E-Autos zu verbessern. Dabei kommt die gesamte Wertschöpfungskette auf den Prüfstand, zudem testen Forscher neue Batteriekonzepte. Im Resümee kann es zwar keine „Wunderbatterie“ geben. Und doch bestehen mehrere Optionen für ein ökologisch besseres Ergebnis als bisher.

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